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Die Realschule

Aufgaben und Ziele der Realschule Die Realschule vermittelt eine erweiterte allgemeine Bilals Grundlage einer Berufsausbildung oder weiterfьh-render schulischer Bildungsgдnge in Form eines vertieften Grundwissens, praktischer Fertigkeiten sowie der Befдhizur theoretischen Durchdringung lebensnaher Pro-bleme ^ Die Realschule strebt an, ihre Schьler zu tieferen Ein-sichten und zur Zusammenschau von Sachverhalten zu fьhDabei pflegt sie die Fдhigkeit anschaulichen Denkens und leitet schrittweise zum abstrakten Denken hin. Neben dem Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten steht gleich-rangig die Bildung des Charakters, die Entfaltung gefьhlsmд-Яiger und schцpferischer Krдfte und die Ausbildung sozialer, ethischer und religiцser Wertvorstellungen und VerhaltensDamit zielt alle Bildungs-und Erziehungsarbeit auf die Gesamtpersцnlichkeit des Schьlers ab.

In einem eigenstдndigen Bildungsgang schafft die Realdie Grundlagen fьr praktische Berufe mit erhцhten theoretischen Anforderungen, in denen auch Aufgaben mit gehobenen Ansprьchen an Selbstдndigkeit, Verantwortung und Menschenfьhrung gestellt werden sowie fьr eine Vielfalt von schulischen Bildungsgдngen, vorwiegend im berufliSchulwesen.

Was lerne ich in der Realschule? Auch in der Realschule wird nach Fдchern gegliederter Unerteilt. Der Pflichtbereich umfaЯt:

- Religionslehre

- Deutsch

- eine Fremdsprache (in der Regel Englisch)

- einen gesellschaftswissenschaftlichen Bereich mit den Fдchern Geschichte, Gemeinschaftskunde, Erdkunde

- einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich mit den Fдchern Mathematik, Physik, Chemie, Biologie

- einen musisch-praktischen Bereich mit den Fдchern Musik, Bildende Kunst, Sport sowie in den Klassen 5 und 6 Werken

Am Anfang der 7. Klasse kommt ein Wahlpflichtbereich hinzu. Dieser besteht aus den Schwerpunkten Natur und Technik, Hauswirtschaft /Textiles Werken und einer zweiten Fremdsprache (meist Franzцsisch). Die Schьler wдhlen unter diesen einen ausJNeben dem Wahlpflichtbereich gibt es noch einen wahlfreien Bereich. Dazu gehцren vielfдltige Arbeitsgemeinschaften, die insbesondere musisch und praktisch orientiert sind.

Ab Klasse 8 werden Kurse in Maschineschreiben und Kurzschrift angeboten.JWahlpflicht und wahlfreier Bereich fцrdern die bewuЯtebntscheidung der Schьler fьr ein bestimmtes Interessengebiet und fьr ein bestimmtes Profil ihrer Ausbildung. Das entspricht dem Auftrag der Realdie Schьler zu Eigenverantwortung und zur Ausprдvielfдltiger Interessen zu erziehen.

Gegenьber der Hauptschule ist der Stoffumfang in einzeiFдchern grцЯer, auЯerdem macht die Realschule die Schьler stдrker mit der Systematik der Fдcher vertraut. Vom Gymnasium unterscheidet sich die Realschule durch den kьrBildungsgang, die Beschrдnkung auf eine Pflichtfremddurch den Wahlcharakter der zweiten Fremdspraund durch eine Arbeitsweise, die sich nicht primдr an der Systematik der Unterrichtsfдcher, sondern an deren praktiLebensbezug orientiertt Der Name Realschule leitet sich ьbrigens von den sogenannten '» Realien «des natьrliund gesellschaftlichen Lebens also den Fдchern Mathe-, matik, Naturwissenschaften, Erdkunde und Geschichte her

Wie lerne ich in der Realschule? Der Unterricht findet in Klassen statt. Da das Bildungsangejedoch stдrker gefдchert ist als an der Hauptschule

erlangt das Fachlehrerprinzip eine grцЯere Bedeutung. Der persцnliche Bezug zwischen Lehrer und Schьler darf dabei aber nicht zu kurz kommen. Dies gilt insbesondere fьr den Klassenlehrer.

Der Unterricht geht in der Regel von der Umwelt und den Erfahrungen der Schьler aus. Durch eine grьndliche und vielBetrachtung der Lebenswelt der Schьler sollen klare Vorstellungen von der Wirklichkeit gewonnen werden.

Die Unterrichtsinhalte sind bewuЯt gegenьber dem Gymeingeschrдnkt, um so beispielhaftes und vertiefenLernen zu ermцglichen. Die Schьler sollen lernen, vielfдl-tige Probleme geistig zu durchdringen und zu ordnen. Die verschiedenen Arbeitstechniken und Lцsungsverfahren werbesonders geьbt, um die Schьler zu befдhigen, diese Techniken situationsbezogen und kreativ einsetzen zu kцn-nen. Hier werden bereits Anfдnge wissenschaftlichen Denerkennbar. Die Schьler erhalten tiefere Einsichten in natьrliche, gesellschaftliche und andere Phдnomene und lernen, sich selbstдndig weiterzubilden. Um die Schьler in dieser Richtung zu motivieren, muЯ der Unterricht anregend gestaltet sein. Ein ausschlieЯlich darbietend-entwickelnder Stil reicht hierzu nicht aus. Der Unterricht soll vom Lehrer pro-blembezogen angelegt werden, um so Arbeitsweisen zu ermцglichen, die ein hohes MaЯ an Selbstдndigkeit, Koopeдhigkeit und VerantwortungsbewuЯtsein der Schьler erfordern. Besonders bieten sich dafьr Unterrichtsgesprдch, Partnerarbeit, gruppenunterrichtliche und projektorientierte Verfahren an.

Keinesfalls vernachlдssigt werden dьrfen Ьben, WiederVerknьpfen, Anwenden und Festigen der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten.

In zunehmendem MaЯe sollen die Schьler an der Planung * und Auswerfung des Unterrichts beteiligt werden. Durch die Nutzung dieser Mцglichkeit bringen die Schьler dem Unter-richtsgeschehen mehr Aufmerksamkeit entgegen und gewinnen eher Freude daran.

Wofьr lerne ich in der Realschule? Die Realschule umfaЯt mit den Klassen 5 bis 10 sechs SchulSie endet mit einem AbschluЯverfahren und fьhrt so in geschlossenem Gang zu einem mittleren BildungsabschluЯ, dem RealschulabschluЯ. Dieser ermцglicht den Zugang zu anerkannten Ausbildungsberufen. Darьber hinaus ist er Vorfьr den Eintritt in zwei-und dreijдhrige Berufskol die eine berufliche Qualifikation vermitteln und danedie Fachhochschulreife anbieten. Realschьler, die besondere Voraussetzungen erfьllen, kцnnen in berufliche Gymnasien eintreten.

Bildungswege nach der Realschule

Realschule

Die Realschule vermittelt ihren Schьlern eine im Vergleich zur Haupterweiterte allgemeine Bildung, die sie entsprechend ihren Leistunund Neigungen durch Schwerpunictbildung befдhigt, ihren Bildungsin berufs-und studienqualifizierenden Bildungsgдngen fortzusetzen. Gegenьber dem Gymnasium versteht sich die Realschule als eine didakanders zentrierte Schulart mit verstдrirter Berufsbezogenheit

Der flachendeckende Ausbau der Realschulen ist eine der groЯen schulpolitischen Leistungen der Lдnder in der Nachkriegszeit. Dabei konnten Lдnder wie Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-'' Westfalen und Teile Hessens auf ein bereits in preuЯischer Zeit im Ansatz entwickeltes Mittelschulsystem zurьckgreifen. In den sьddeutschen LдnBayern, Baden-Wьrttemberg und Rheinland-Pfalz wurde weitgehend erst in den fьnfziger Jahren mit dem Aufbau des Realschulwesens begonIm Mдrz 1962 machte die Untersuchung des an der damahgen Hoch-schule (seit 1964 Deutsches Institut) fьr Internationale Pдdagogische Forin Frankfurt am Main tдtigen Professors Friedrich Edding ьber den relativen Schulbesuch Schlagzeilen. In jener Zeit gab es erhebliche Unterschiede im Ausbau des mittleren Schulwesens. Edding fragte:

"Warum erreichen im Saarland vier Prozent einen mittleren AbschluЯ, in Schleswig-Holstein aber 24 Prozent?" Das BewuЯtmachen des Gefдlles im Ausbau des Realschulwesens war damals eine schulpolitische Sensation. Erst die groЯe Expansion in den sechziger Jahren schuf hier annдhernd gleichwertige Zugangsmцglichkeiten .

Der Aufstieg der Realschule - auch im BewuЯtsein der цffentlichen Meinung - vollzog sich weitgehend im Windschatten der Schulpolitik. Selmachte die Realschule Schlagzeilen. Nahezu in der Stille vollzog sich die Verdichtung des Netzes dieser Schulen und die rasante Zunahme der

Schьler: Ihre Zahl stieg von rd. 235000 (1960) auf 430700 (1960), 863 500 (1970), sogar


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